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Die Nordalb war bis Anfang der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts viel unberührte Natur, viel Wald und einige Schafweiden.

Dann war es mit der Ruhe vorbei….

Die SA errichtete eine Sportschule, die im Sommer 1934 fertiggestellt wurde. Die Entmachtung der SA im Juni 1934 führte zur Umfunktionierung des Geländes in eine Verkehrsschule der motorisierten Gendarmerie. In der letzten Phase des Krieges waren auf der Nordalb SS-Truppen stationiert.

Nach Kriegsende richtete die Arbeiterwohlfahrt 1947 die Kindererholungsstätte Nordalb ein, die bis 1996 bestand.

1991 hatte Ortwin Schweitzer mit einigen Familien aus der evangelischen Hauskreisarbeit einen Teil des Nordalbgeländes gemietet, um eine Zeltstadt nach englischem Vorbild durchzuführen, ein 8-tägiges Camp für christliche Gemeinden, Familien, und Einzelpersonen unter dem Dach des Amtes für missionarische Dienste. Die Zeltstadt wuchs innerhalb weniger Jahre von 150 auf 2000 Teilnehmer an.

 

Im November 1995 wurde die Bildungs- und Tagungsstätte Nordalb von „Kirche im Aufbruch“ e.V. erworben.

Kirche im Aufbruch bietet auf der Nordalb ca. einmal monatlich ein Seminar an, zu verschiedensten Themenbereichen: Heiliger Geist erleben/Wort Gottes begreifen, Persönlichkeit entwickeln, Gemeinde bauen und Schöpfung erleben/Kreativität entfalten.
In aller Regel gehören zu den Seminaren ausgiebige Lobpreis- und Anbetungszeiten. Im Laufe der Jahre sind viele Menschen aus Landes- aber auch aus Freikirchen Gott auf der Nordalb neu oder auch erstmalig begegnet, haben Gaben oder gar ihre Berufung entdeckt und sind ermutigt zurückgekehrt um an ihrem Ort etwas zu bewegen.

 

Außer durch Eigenseminare wird die Tagungs- und Bildungsstätte Nordalb mit dem Gelände vor allem an Wochenende von unterschiedlichen, überwiegend christlichen Gruppen belegt.

Der Standard ist einfach, aber die Tagungsstätte punktet mit sehr gutem Essen und Sauberkeit.